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Möbelstile - Spiegel des Lebensstils


Die Einrichtung einer Wohnung kann viel über die Persönlichkeit eines Menschen verraten. Mag er es eher verspielt und kitschig oder steht er auf klare Strukturen und kühle Designs? Heutzutage gibt es allerdings keine klassischen Möbelstile mehr, wie es sie noch in den letzten Jahrhunderten gab. Vielmehr findet man heute einen wilden Mix aus allen Möbelstilen vor, so dass moderne Schlafzimmermöbel problemlos mit Biedermeiermöbeln kombiniert werden können. Doch welche Möbelstile gibt es überhaupt?

Möbelstile – vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert

Im späten Mittelalter und in der frühen Neuzeit zeichneten sich die Möbel durch ihre reichhaltigen Verzierungen aus. In den Stilepochen der Gotik und der Renaissance wurden Möbel mit opulenten Ornamenten in Form von Spitzbögen, Rankenschnitzereien und Krabbenformen ausgestattet. Mit dem Übergang zur Biedermeier Epoche in der Mitte des 19. Jahrhunderts nahmen die Möbel zunehmend klare Strukturen an, die immer zurückhaltender verziert waren. Biedermeiermöbel sind klassisch und schlicht, wobei die Maserung des Holzes stets gut zur Geltung kommt. Möbel des Jugendstils (ca. 1890-1920) zeichnen sich durch ihre edlen und teuren Materialien sowie ihre gute Verarbeitung aus. Ihre kunsthandwerkliche Gestaltung macht die Jugendstilmöbel nicht nur zu einem Nutzgegenstand, sondern auch zu einem Kunstgegenstand. Zur Zeit der „goldenen Zwanziger“ wurden für Möbel hauptsächlich edle Materialien wie Ebenholz, Perlmutt und Schildpatt verwendet. Aber auch exotische Materialien wie Schlangen- und Haifischhaut wurden zum Beispiel bei einem hochwertigen Kleiderschrank des Art Deco eingebunden. Dieser exklusive Stil steht im starken Kontrast zu dem Bauhaus Stil, der parallel zum Art Deco zwischen den Jahren 1919 und 1933 vorherrschte. Möbel des Bauhaus Stils bestechen durch ihre Klarheit und Schmucklosigkeit. Ziel des Bauhaus ist es, die Zweckmäßigkeit der Möbel wieder in den Vordergrund zu rücken.

Möbelstile der Moderne

In der heutigen Zeit herrschen eine Vielzahl an unterschiedlichen Einrichtungsstilen vor, die sich jedoch nicht für längere Zeit durchsetzen können, sondern vielmehr ständig im Wandel sind und sich immer wieder durch verschiedene Strömungen beeinflussen lassen. Es lassen sich allerdings 3 grobe Stilströmungen festmachen, die typisch für die heutige Wohnkultur sind. Der Vintage, Used oder Shabby Chic Look rückt Möbelstücke in den Vordergrund, die Spuren der Abnutzung vorweisen oder kleinere Schönheitsfehler haben. Die Intention dieser Stilrichtung ist es, etwas Altes neu aufzugreifen. Der Green Living oder Ready made Stil legt Wert auf ein ökologisches Wohnen. Die Materialen der Möbel bestehen aus nachwachsenden Rohstoffen und auch die Wiederverwertung von alten Produkten ist Teil dieses Einrichtungstils. Auch der Möbelstil der Folklore bzw. der Ethno Stil besinnt sich auf das bereits da gewesene und greift altmodische Muster und Möbelstile auf.