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Andere Länder - andere Schlafsitten

Andere Länder - andere Schlafsitten

Andere Länder - andere Schlafsitten


Geschlafen wird überall auf der Welt. Die Schlafgewohnheiten allerdings unterscheiden sich stark voneinander. Das gilt auch für die Plätze, an denen man ein Nickerchen macht. Je nachdem, wo Sie sich gerade aufhalten, können Sie positiv oder negativ auffallen. Der passende Schlafplatz sollte also mit Bedacht gewählt werden.

Schlafen in Asien: Immer und überall

Wenn Sie hierzulande zu einem unpassende Augenblick gähnen, kann das unangenehme Folgen haben. Sparsame Blicke oder gar der Hinweis, sich doch bitte zu benehmen, gehören zu den Reaktionen auf das Kundtun von Müdigkeit. Sind Sie dagegen in Asien unterwegs, sieht die Sache ganz anders aus. Das Dösen in der U-Bahn ist dort ebenso so selbstverständlich wie der Schlaf am Straßenrand auf dem Motorrad. Und sogar bei der Arbeit wird geschlafen. Um sich auf die nächsten Aufgaben vorzubereiten. Vielleicht kommen Sie sogar in die Situation, die Kassiererin in einem Supermarkt wecken zu müssen, wenn Sie sich eine kleine Auszeit gönnt. In der Öffentlichkeit zu schlafen, hat in vielen asiatischen Ländern Tradition. Doch nicht nur dort.

 

Von Lima bis China: Der Minutenschlaf ist beliebt

Ein paar Minuten auf dem Fahrrad schlafen? Oder im eigenen Gemüsestand auf dem Markt? Möglich ist alles, und auch Lärm oder viele Menschen halten müde Geister nicht davon ab, eine Schlafmöglichkeit beim Schopf zu packen. So anzutreffen in südamerikanischen Ländern wie Lima, aber auch in asiatischen wie Japan oder China. Besonders arme Menschen machen aus der Not oft eine Tugend, denn wenn man sowieso keinen eigenen Schlafplatz hat, teilt man ihn sich eben. Und zeigt sich flexibel bei der Wahl der Schlafortes. Allerdings ist das Schlafen in der Öffentlichkeit nicht auf arme Menschen beschränkt. In Japan beispielsweise nehmen sich Geschäftsleute die Freiheit, in der Öffentlichkeit die Augen zu schließen. Das Ganze hat auch einen Namen, es heißt "Inemuri" und bedeutet sinngemäß "anwesend schlafen".

Fazit: Schlafmöglichkeit U-Bahn

Für Ostasien-Experten ist klar, dass "Inemuri" ein Ritual ist, dass man sich auch bei uns angewöhnen sollte. Schließlich bekommen wir nachts nicht immer ausreichend Schlaf und sind tagsüber hin und wieder müde. Für Japaner stellt das Schlafen in der Öffentlichkeit kein Problem dar, weil es sich gar nicht um Schlafen handelt. Wer in der U-Bahn die Augen schließt, schläft nicht, offiziell fährt er einfach nur U-Bahn.